Vereinssatzung

 

Satzung des Vereins Kultur Förderverein Lelkendorf e.V.

§ 1 Name

Der Verein führt den Namen:
Kultur Förderverein Lelkendorf e. V.

Der Verein ist in dem Vereinsregister Güstrow zur Nr. 5 VR 548 eingetragen.


§ 2 Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Lelkendorf und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung”.


§ 3 Geschäftsjahr

Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr


§ 4 Zweck

Der Verein hat den Zweck, den Schutz und die Entwicklung von kulturellen Besonderheiten in der Region zu fördern.

Der Zweck soll vorzugsweise erreicht werden durch :
Die Förderung neuen Lebens in alten Mauern. Die Förderung des Bewusstseins über den Wert historischer Gebäude, auch wenn sie nicht dem Denkmalsschutz unterliegen. Die Förderung des Bewusstseins für die Kulturlandschaft und der Notwendigkeit ihrer Erhaltung und Entwicklung. Organisation öffentlicher Konzerte, Ausstellungen und sonstiger Veranstaltungen, die geeignet sind, in alten Gemäuern statt zu finden, damit diese eine Nutzung erhalten, die sie vor dem Verfall und Abriss bewahren. Der Verein soll Initiativen zur Förderung seines Zweckes einleiten und unterstützen, soweit solche Initiativen von Dritten ergriffen werden. Der Verein soll in einen Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen und Körperschaften treten, die ähnliche Ziele verfolgen. Er soll an der Bündelung von Aktivitäten der Kulturschaffenden in der Region Warbel-Recknitztal mitwirken.

Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohen Vergütungen, begünstigt werden.


§ 5 Mitgliedschaft

5.1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein.
5.2. Der Verein kann Fördermitglieder aufnehmen.
5.3. Auf Vorschlag des Vorstandes kann der Verein Ehrenmitglieder benennen.
5.4. Der Antrag auf Beitritt zu dem Verein ist schriftlich an den Vorstand des Vereins an dessen Sitz zu richten.

5.5. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Der Eintritt wird durch die schriftliche Bestätigung des Vorstandes wirksam.

5.6. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.


§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

6.1. Die Mitglieder wählen aus ihrer Mitte die Vorstandsmitglieder.

6.2 Die Mitglieder und Fördermitglieder sind verpflichtet:
Den Vereinszweck zu fördern und zu unterstützen, die festgesetzten Vereinsbeiträge zu den vereinbarten Fälligkeiten zu entrichten und zwar am Ende 1. Quartals des Kalenderjahres.

6.3 Der Eintritt für Veranstaltungen dient deren Kostendeckung, daher entrichten auch die Mitglieder den Eintritt ohne Ermäßigung.

6.4 Mitglieder/Fördermitglieder die mehr als 50 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr für den Verein geleistet haben, sind auf Antrag von der Beitragspflicht befreit.

6.5. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.


§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

7.1. Die Mitgliedschaft endet durch

Tod
Austritt
Ausschluss
Liquidation oder Auflösung des Vereins.

7.2. Der Austritt kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden. Die Erklärung ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu richten.

7.3. Die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses schwerwiegend gegen die Ziele des Vereins und/oder die Satzung verstoßen hat.

7.4. Mitglieder, die mit der Zahlung des Beitrages für zwei Jahre im Rückstand sind, werden ohne Anhörung aus dem Verein ausgeschlossen.

7.5. Den Antrag der Mitgliederversammlung auf Ausschluß hat der Vorstand dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief an die letzte bekannte Anschrift mitzuteilen. Der Vorstand gibt dem Mitglied Gelegenheit, innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Schreibens zu dem beabsichtigten Ausschluss Stellung zu nehmen.
Der Vorstand entscheidet nach der Stellungnahme über den Ausschlußantrag und teilt dem Mitglied seine Entscheidung per Einschreiben mit. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar. Die Mitteilungspflicht entfällt bei Ausschlüssen auf Grund von Beitragsrückständen.

7.6. Ansprüche des Vereins gegen ein Mitglied werden vom Ausschluß nicht berührt.


§ 8 Organe

Die Organe des Vereins sind:
die Mitgliederversammlung
der Vorstand


§ 9 Mitgliederversammlung

9.1. Die Mitgliederversammlung findet am Sitz des Vereins statt.

9.2 Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr vom Vorstand einberufen. Sie ist auch dann einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder dies verlangt. Die Einladung wird schriftlich, mindestens 14 Tage vor der Versammlung, zusammen mit der Tagesordnung versandt.

9.3. Fördermitglieder können dem Vorstand Anregungen und Wünsche schriftlich mitteilen. Eine Einladung des Fördermitgliedes als Gast ohne Stimmrecht, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, ist möglich.

9.4. Weitere Punkte können auf Antrag auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn die Mitgliederversammlung dem zustimmt.

9.5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

9.6. Jedes ordentliche Mitglied hat in der Mitgliederversammlung Sitz und Stimme. Kann das Mitglied nicht selbst zur Versammlung erscheinen, so darf er sein
Stimmrecht auf ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich übertragen.

9.7. Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden und vertretenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Satzungsänderungen bedürfen der Zweidrittelmehrheit der anwesenden und vertretenen Mitglieder.

9.8. Die Mitgliederversammlung

– nimmt Berichte des Vorstandes entgegen und kann über diese verhandeln
– wählt den Vorstand
– beschließt über die Entlastung des Vorstandes oder einzelner Mitglieder des Vorstandes
– berät und genehmigt die Jahresabrechnung und den Haushaltsplan für das nächste Geschäftsjahr
– bestimmt die Kassenprüfer aus Ihrer Mitte. Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören.
– setzt die Höhe der Beiträge für die Mitglieder fest
– setzt die Höhe der Beiträge für die Fördermitglieder fest
– beschließt Satzungsänderungen
– beschließt Anträge nach Maßgabe dieser Satzung
– beschließt die Auflösung des Vereins
– ernennt Ehrenmitglieder
– beschließt über den Ausschluß von Mitgliedern

9.9. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, oder bei seiner Abwesenheit, vom Stellvertreter, geleitet.

Zum Beginn der Versammlung bestimmt der Vorsitzende einen Protokollanten. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen und vom Protokollanten und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen und zu den Akten zu nehmen.


§ 10 Vorstand

10.1. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern:
-dem Vorsitzenden
-dem stellvertretenden Vorsitzenden
-dem Schatzmeister
-dem Schriftführer

10.2. Je zwei Vorstandsmitglieder sind im Außenverhältnis gemeinsam vertretungsberechtigt, wobei ein Vorstandsmitglied der Vorsitzende oder sein Stellvertreter sei n muss. Elektronische Zahlungen hat der Schatzmeister durch ein Vorstandsmitglied abzeichnen zu lassen.

10.3 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit. Erreicht ein Antrag keine Mehrheit, so ist er abgelehnt.

10.4 Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt vier Jahre und währt bis zur Neuwahl des Vorstandes. Wiederwahl ist zulässig.

10.5 Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe seiner Amtsperiode aus, so können die übrigen Vorstandsmitglieder aus der Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied wählen. Die Amtsdauer währt bis zur Neuwahl des Vorstandes.

10.6 Der Vorstand leitet den Verein ehrenamtlich, unvermeidliche Ausgaben werden auf Nachweis aus der Vereinskasse erstattet.


§ 11 Geschäftsführung

11.1. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer einsetzen, dieser ist von der folgenden Mitgliederversammlung zu bestätigen.


§ 12 Beirat

12.1 Der Vorstand kann Beiräte berufen

12.2 Die Beiräte haben die Aufgabe, den Vorstand sachkundig zu beraten und in seiner Arbeit ehrenamtlich zu unterstützen.


§ 13 Auflösung des Vereins

13.1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Ladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muß den Mitgliedern schriftlich vier Wochen vorher zugesandt werden.

13.2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke, ist das verbleibende Vereinsvermögen der Gemeinde Lelkendorf zu übertragen. Die Übertragung ist mit der Auflage zu verbinden, die Jugendarbeit in Lelkendorf zu fördern.

Stand 30.04.2011