Archive - Veranstaltungen RSS Feed

Plattdütsch mit Klaus Jürgen Schlettwein am 11. Oktober in der KfL-Halle

Zum Plattdeutschen Nachmittag lädt der Kultur Förderverein Lelkendorf herzlich ein. Am  Samstag den 11 Oktober um 15.00 Uhr wird Klaus-Jürgen Schlettwein in der KfL-Halle  einen unterhaltsamen plattdeutschen Nachmittag passend zur Jahreszeit gestalten:

„Ok de Harwst hett schöne Daag „

Darin werden alte Erntebräuche in Mecklenburg-Vorpommern heiter betrachtet. Herr Schlettwein wurde bekannt durch die Rundfunksendung „De Plappermoehl“, diverse Plattdeutsche Programme und hat seine Liebe für das Plattdeutsche schon früh erkannt. Er schloss in jungen Jahren sein Studium Germanistik und Anglistik an der Uni Rostock mit einer Staatsexamensarbeit über Plattdeutsch ab.

Den Nachmittag möchten wir für unsere Besucher besonders  schön gestalten und servieren dazu Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Der Eintritt beträgt 15 € inklusive Kaffee und Kuchen

Nathan (ohne Titel) – Drama aufgeführt von den chekh-OFF players berlin im September in der KFL-Halle Lelkendorf

pressefoto_Nathan_D | Foto: chekh-OFF players berlin

Was bedeutet es, fremd zu sein? Warum fühlen wir uns oft durch Fremdartiges bedroht und wie bestimmt das Gefühl der Bedrohung unser Handeln? „Nathan (ohne Titel)“ heißt das Drama, das die chekh-OFF players berlin am Samstag, 6. September, um 19 Uhr in der KFL-Halle Lelkendorf aufführen.

Der dänische Autor Christian Lollike hat Gotthold Ephraim Lessings Aufklärungsklassiker von 1789 weitergedacht und überprüft in acht Varianten dessen Ideal von religiöser Toleranz und vorurteilsloser Liebe. Der Kulturförderverein Lelkendorf präsentiert das Drama unter der Regie von Beatrice Scharmann.

Für die letztjährige Inszenierung von Janne Tellers „NICHTS was im Leben wichtig ist“ inklusive der Ausstellung „Wirklich WICHTIG“ verleiht die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung allen Beteiligten am 5. September den MIXED UP Preis Ländlicher Raum. Die neue Produktion behandelt einen nicht weniger brisanten Stoff. Jedes der acht Kapitel von „Nathan (ohne Titel)“ bildet für sich ein eigenes Theaterstück, das unendlich viele Fragen aufwirft.

Was ist Liebe? Worüber definiere ich mich? Was ist der Mensch? Ist der Mensch zur Vergebung fähig und wenn ja, unter welchen Umständen? Es sind Fragen, die nie an Aktualität verlieren und insbesondere in schweren Krisenzeiten immer wieder auftauchen – ob im Krieg am Gazastreifen oder im Ukrainekonflikt.

Vier Schauspieler der chekh-OFF players, Valentin Bartzsch, Julia Borgmeier, Mareike Dobberthien und Patrick Kramer, schlüpfen in wechselnde Rollen, die jeweils nur einen einzelnen Buchstaben als Namen tragen und damit so frei von Vorverurteilung sind wie möglich. Nathan ist nicht mehr „Nathan der Weise“ oder „Nathan der Jude“ sondern trägt nur noch den Namen „N“.

Im Rahmen ihres Aufenthaltes in Lelkendorf sind die chekh-OFF players an Schulen im Umkreis unterwegs. Gemeinsam mit den Schülern befassen sie sich im Vorfeld der Schulaufführungen mit dem Stück und suchen nach Parallelen zu ihren eigenen Lebenssituationen.

Weitere Vorstellungen finden am:

Weitere Vorstellungen:
Sonntag, 7. September 2014, 17:00 Uhr
Freitag, 12. September 2014, 19:00 Uhr
Samstag, 13. September 2014, 19:00 Uhr

Schülervorstellungen:
Dienstag, 9. September 2014, 09:30 Uhr
Mittwoch, 10. September 2014, 09:30 Uhr
Donnerstag, 11. September, 09:30 Uhr

in der KFL-Halle des Kulturfördervereins Lelkendorf e.V.

Karten gibt es beim Förderverein unter der Telefonnummer 039956-20014 und an der Abendkasse.

Die Opernale “Ist Lieb ein Feuer” am Samstag den 09. August in der KfL-Halle Lelkendorf

Die OPERNALE e.V.-Verein zur Förderung der Darstellenden Künste in Mecklenburg Vorpommern – führt seit 2011 ein Musiktheater-Event, die OPERNALE, in Vorpommern auf. Das Programm der Opernale 2014 widmet sich Sibylla Schwarz, einer vergessenen Tochter der Stadt Greifswald im Dreißigjährigen Krieg, die langsam wiederentdeckt wurde.

Sibylla Schwarz (1621-1638), die im Alter von 10 Jahren Gedichte zu schreiben beginnt, behandelt die Themen Eitelkeit, Vergänglichkeit, Freundschaft und Liebe, sowie den Tod. Als sie im Alter von 17 Jahren an der Ruhr stirbt, nimmt sich ihr Förderer Samuel Gerlach in Danzig ihrer Gedichte an und veröffentlicht diese 1650 posthum unter dem Titel “Deutsche Poetische Gedichte“ in zwei Teilen.

2014 wurde für die Opernale erstmals ein Kompositionsstipendium vom Künstlerhaus Lukas (Ahrenshoop)  an eine junge Komponistin (Doreen Rother) vergeben, die sich mit der Lyrik der Sibylla Schwarz in der Barockzeit kreativ auseinandersetzte.

Barbara Ehwald, Lars Grünwoldt, Rabea Lübbe, „Ist Lieb ein Feur“ in der Oper von Doreen Rother | Foto: opernale.de

„Ist Lieb ein Feuer“ ist der Versuch, ein Hineindenken und Einfühlen    in das bewegende Leben der vergessenen jungen Barock-Dichterin zu ermöglichen.
Die Opernale  << Ist Lieb ein Feuer>> wird mit seinem Musiktheater-stück in Lelkendorf am Samstag den 9. August um 19.00 Uhr  zu Gast in der KfL-Halle sein.

Es spielen mit:

Barbara Ehwald (Sopran)/  Lars Grünwoldt (Bariton)/ Rabea Lübbe (Schauspiel)
Beate Bugenhagen/Thomas Friedländer  (Zink)
Matthias Schneider/Benjamin Saupe (Cembalo)
Henriette Sehmsdorf (Konzeption und Inszenierung)
Doreen Rother (Komposition)
Tom Hornig (Bühne) / Stefanie Gruber (Kostüme)
Catrin Darr (Dramaturgie)

Die Oper beginnt um 19.00 Uhr in der KfL-Halle Lelkendorf.
Der Eintritt kostet 18,00 €

Wir haben es geschafft! Wir sind Preisträger des MIXED UP Preises Ländlicher Raum 2014!

Wir haben es geschafft! MIXED UP Preisträger 2014

Wir haben es geschafft!

Unser Schultheaterprojekt um das Jugendbuch: Nichts was im Leben wichtig ist, von der dänischen Schriftstellerin Janne Teller, in Verbindung mit der Ausstellung „WIRKLICH WICHTIG“ hat gewonnen! Unser Projekt, eingereicht unter dem Titel “Was ist wirklich wichtig”, ist Preisträger des Mixed Up Preises Ländlicher Raum 2014.

Die Zusammenarbeit zwischen dem KFL e.V. und den chekh-OFF players berlin besteht seit 2008. Beatrice Scharmann, Regisseurin und Leiterin der chekh-OFF players berlin ist seit 2008 Partnerin des KfL e.V. und lockt mit der Brisanz ihrer ausgewählten Stücke jedes Jahr aufs Neue die Schülerinnen und Schüler aus der Reserve und bringt sie zum Nachdenken. Im letzten Jahr wurde das Theaterprojekt von der bewegenden Ausstellung „WIRKLICH WICHTIG“ begleitet, (Idee und  Gestaltung: Beatrice Scharmann und Livia von Seld, Berlin).

Wir sind glücklich, dass die Schulen der Region dieses Angebot so gut annehmen und uns immer wieder motivieren, den Weg mit ihnen weiter zu gehen.

In der Begründung der Jury heißt es:

Die MIXED UP Jury fand vor dem Hintergrund regionaler Rahmenbedingungen besonders anerkennende Worte für dieses Kooperationsprojekt: „Mitten in der mecklenburgischen Schweiz, in einem Landstrich, der durch Landwirtschaft geprägt ist, kaum Industrie besitzt und wenig Möglichkeiten zur kulturellen Teilhabe bietet, ist eine Initiative wie diese von unschätzbarem Wert für die Bevölkerung vor Ort. Die beteiligten Schulen nähern sich einem brisanten Thema auf der Bühne und im Klassenraum und öffnen sich neuen Methoden und Formaten. Generationenübergreifend findet hier eine über Theatervorstellungen und Ausstellungsvorhaben weit hinausgehende Auseinandersetzung statt, die Kreise ziehen wird.“ (Quelle/Link: mixed-up-wettbewerb.de)

Sommerfest des Kultur Fördervereins Lelkendorf am 26. Juli 2014 mit Hot Dance Music, Dixieland, Ragtime + Boogie Woogie mit den New Orleans Feetwarmers

Wieder öffnet der Park hinterm Schloss Lelkendorf sein weites Rund zum Sommerfest des Kultur Fördervereins Lelkendorf am 26. Juli 2014 ab 18 Uhr zu Hot Dance Music, Dixieland, Ragtime + Boogie Woogie mit den New Orleans Feetwarmers.

Und die Kombination aus genau drei Zutaten: Den selten gespielten, fein arrangierten Kompositionen, dem transparenten Bläserzusammenspiel und dem federleichten, facettenreichen Rhythmus haben die Feetwarmers heute zu ihrem Markenzeichen gemacht.

Die offene Tanzfläche steht auf der Wiese bereit, um die Klänge in schwungvollen Tanz umzusetzen und sich fallen zu lassen in den Rhythmus der Feetwarmers.

Dazu wird eine bunte Schar von Flanierenden von kulinarischen Genüssen angelockt, an denen man gar nicht vorbei kommen möchte:

  • Regionale Speisen und Getränke,
  • Wildschweinbraten aus dem Backofen,
  • Soljankasuppe,
  • Vegetarische Quiche,
  • Würstchen und Salate – dazu
  • Holunderbowle, Fassbier und vieles mehr.

Der Sommerabend, auf den wir hoffen, muss dann bei fallender Dunkelheit natürlich ausklingen mit loderndem Feuer und immer wieder neuartiger Illumination.

Bei Regen wird all dies in den Gebäuden um die KfL-Halle stattfinden!

Wir freuen uns auf Sie am 26. Juli 2014, 18 Uhr
Eintritt 10 €.

Plakat KfL Sommerfest 2014

Kunst Offen vom 07. – 09. Juni 2014 auf dem Gelände des Kulturvereins Lelkendorf

Zu Kunst Offen treffen sich 10 Künstler in ganz verschiedenen Zusammen-hängen und Räumlichkeiten des Kultur Förderverein Lelkendorf e.V. Von jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr zeigt Katrin Wetzel aus Gessin kleine Skulpturen in der Kleinen Kunsthalle am Eingang vom Schlossweg. Größere Objekte, Malerei und Zeichnungen sind von Anja Brachmann aus Klein Köthel und Christian Kabuss aus Altkalen in der KfL-Halle zu sehen.

Der Kunstsalon beendet seine Pause mit einer umfangreichen Ausstellung im Speicher: „wesENDlich“ der a.r.s. + gallery aus Kiel. Sie wird kuratiert von Rosita Sengpiehl und Wolf Zepfel. Die Künstler Duwentester, Lutz Graf, Joachim Rohfleisch, Rosita Sengpiehl, Jakob Taekker und Triloff präsentieren ihre doch sehr unterschiedlichen Werke. „Deformation, Rudimentäres, Transformation, Reduktion, Mystik, Archaik, Fragmentierung und Cloning, Schönheit im scheinbar Hässlichen, das Bizarre und Absurde sind Leitgedanken, Materialeigenschaften und Kombinationsmöglichkeiten von Themen aus kulturellen Kontexten ausgelotet, neuverortet und haben ihr Werk wesentlich geprägt.“

Es werden verschiedene Genres der bildenden Kunst zu sehen sein, wie Skulpturen, Objekte, Fotografie, Malerei und Video-Art. Die Ausstellung versammelt auf drei Stockwerken verteilt sechs Künstler, deren künstlerische Arbeiten um die Begriffe WESEN, WESENTLICH und ENDLICH kreisen.

Diese Ausstellung wird am Samstag den 7. Juni um 11.00 im Speicher von Rosita Sengpiehl und den Künstlern im Gespräch eröffnet .

Einen dritten Höhepunkt kann der Besucher um 14.00 Uhr am Pfingstsonnabend erleben, wenn Heike Schubert ihr neues Atelier in den Räumen des Kultur Fördervereins einweiht. Das Atelier SINNBILD beherbergt eine Kunst-Manufaktur für Malerei und Holzarbeiten und ein Zentrum für GesundSein, wo das freie Malen, Heilfasten und andere ganzheitliche Ansätze angeboten werden. Lelkendorf gewinnt eine neue Künstlerin vor Ort, die mit ihren Aktivitäten die künstlerische Arbeit des Vereins unterstützt und bunter macht.

KunstOffen in der KfL-Halle Lelkendorf

Wir sind im Finale des MIXED UP Preises ländlicher Raum 2014

Wir sind im Finale!

Wir sind im Finale! MIXED UP Finalist 2014

Mit unserem Schultheaterprojekt “Was ist wirklich wichtig”, das sich mit dem Stück “Nichts was im Leben wichtig ist” nach Janne Teller auseinandersetzt, haben wir uns am Kultur macht Schule-Wettbewerb  “MIXED UP Preis ländlicher Raum 2014” beteiligt.

Unter vielen Einsendungen hat es unser Projekt unter die letzten Acht geschafft. Das bestärkt uns in unserer Arbeit und zeichnet schon jetzt unsere Theaterarbeit mit Schülern aus.

Dass unser Theaterprojekt in Lelkendorf von den umliegenden Schulen so gut besucht wird, verdanken wir vor allem unserem Partner, den chekh-OFF players Berlin. Dem Ensemble um die Regisseurin Beatrice Scharmann gelingt es ein ums andere Mal mit Inszenierungen brisanter Themen Jugendliche zu motivieren, ihre Rolle in der Gesellschaft zu hinterfragen.

Dies wird vor allem durch die intensive und vielfältige Vor- und Nachbereitung des Inhaltes zusätzlich zum Erleben des Stückes auf der Bühne erreicht.

 

Alexey Mironow am 05. April 2014 in der KfL-Halle Lelkendorf

Alexey Mironow am 05. April 2014 in der KfL-Halle Lelkendorf

Liebe Kulturfreunde!

Im April werden wir Alexey Mironow zu Gast haben. Er wird uns eine Kunst in Erinnerung rufen, die wir in Lelkendorf noch nicht zeigen konnten. Alexey Mironov verzaubert sein Publikum als Clown und Pantomime. Er verbindet die traditionellen Clown-Techniken mit den Methoden des modernen Theaters. Elemente seiner Kunst der nonverbalen Aktion sind Melancholie, Absurdität und Ungeschicklichkeit. Ausgedrückt durch Mimik und Gestik weiß er damit sein Publikum zu begeistern.

Alexey Mironow erhielt seine Ausbildung an der  berühmten Moskauer Zirkusschule. Er wurde vom Avantgarde-Zirkus „Cirque du Soleil“ entdeckt. Mit ihm tourte er von 1997 bis 1999 durch den Norden Amerikas. Seitdem tritt er in  Theatern, Varietés und bei internationalen Festivals in Europa auf.

Die Kölner Rundschau kommentierte einen seiner Auftritte folgendermaßen: „Und sie sind rar geworden, die Clowns, die uns, meist ohne Worte, nur mit Mimik und Gesten, zum Lachen bringen. Einen Meister der stillen Kunst konnte man jetzt mit Alexey Mironow erleben. Es lohnt sich!“

In der Tat, es lohnt sich. Wir freuen uns auf Alexey Mironow. Lassen Sie sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen.
5.April 2014, 19.00 Uhr, KfL-Halle Lelkendorf, Eintritt 15 €.

Vorbestellungen: Wählen Sie 039956/20014.

“Ein bunter Strauß Neurosen” am 01.03.14 in der KfL Halle Lelkendorf

Foto: Andrea KulkaAm 1. März 2014 um 15.00 Uhr wird ein energiegeladener Strauß Neurosen gebunden, der die Lachmuskeln beider Geschlechter strapaziert und eine Frage offen lässt: Ist der Eisprung eine sportliche Disziplin?

Durch ihren Humor zur schwarzen Rose mutierend glänzt Andrea Kulka mit reinem Wortkabarett  und engelhaftem Gesang. In verschiedenen Rollen beweist die Powerfrau eine große Wandlungsfähigkeit und pflegt ständigen Kontakt mit ihrem Publikum. Jedem Ein- oder Widerspruch begegnet die Kabarettistin mit ihrer witzigen Schlagfertigkeit und außerordentlichen Improvisationsgabe.

Mit mutiger, uneitler Mimik und Gestik beleuchtet sie die dunklen Ecken weiblicher Betrachtungsweisen; dabei geht es durchaus makaber zu. Andrea Kulka nimmt den Schlankheits-, Schönheits- und Karrierewahn  der modernen Frau aber auch den der Männerwelt stimmgewaltig mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik aufs Korn. Andrea Kulka spielt seit dem Jahr 2000 Frauenkabarett; davor war sie Schauspielerin am Cottbusser Theater. Mit ihrem Programm „Meck ab“ gewann sie 2002 den sächsischen Kabarettpreis.

KfL Halle, 15.00 Uhr, Eintritt 15,- € inklusive Kaffee und Kuchen

Aus technischen Gründen abgesagt – Konzert “Zauber der Barockmusik” am 08.02.14 um 19.00 Uhr in der Schlosshalle von Schloss Lelkendorf

 

Achtung! Veranstaltung ist leider aus technischen Gründen abgesagt.

 

Michelangelo_Caravaggio | Foto/Quelle: Wikipedia

Freuen Sie sich auf ein solistisches Barockkonzert mit Anne von Hoff (Barockvioline) und  Johannes Gontarski (Laute) in der Schlosshalle von Schloss Lelkendorf  am 8. Februar 2014 um 19.00 Uhr.

Es werden Werke von Francesco Maria Veracini, Antonio Vivaldi, Heinrich Ignaz Franz Biber und  Johann Sebastian Bach zu hören sein.

Barockmusik, was heißt das? Verstaubt, veraltet, da die Musik im 17. Jahrhundert komponiert wurde? Bei Leibe nicht!! Seit Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte man diese Musik wieder und überführte sie zu dem was sie einst war: Einer Musik der Lebensfreude, mit weicher modulationsfähiger Klangfärbung und vielen Ausdrucksformen, um menschliche Stimmungen zum Klingen zu bringen. Die Barockgeige klingt weich und passt gut zur Laute, einem Zupfinstrument, das ebenfalls in der Barockzeit häufig gespielt wurde.

Die Geigerin Anne von Hoff studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Erste Berührungen mit der historischen Aufführungspraxis kamen unter der Anleitung von Prof. Gert von Bülow während eines Kammermusikprojekts zustande. Es folgten zahlreiche Kurse für Barockvioline und barocke Kammermusik, u.a. bei Reinhard Goebel, Monica Huggett und Elizabeth Wallfisch. Es folgte ein Zusatzstudium für Barockvioline bei Stephan Mai an der Leipziger Musikhochschule. Seitdem konzertiert sie im In- und Ausland u.a. mit der “Lautten Compagney” Berlin, der Musica Antiqua Köln, der Musica  Baltica Greifswald und der Akademie für Alte Musik Berlin. Ferner  wirkt sie bei Opernproduktionen, CD- und Rundfunkaufnahmen mit.

Johannes Gontarski wurde 1982 in Hannover geboren. Das Lautenspiel begann er mit seinem siebzehnten Lebensjahr bei Ulrich Wedemeier. Darauf folgte sein Lautenstudium bei Stephen Stubbs, Lee Santana und Joachim Held an der Hochschule für Kunst und Musik in Bremen. Meisterkurse, u.a. bei Nigel North, Paul O’Dette und Hopkinson Smith, begleiteten sein Studium der historischen Zupfinstrumente.

Schlosshalle, 19.00 Uhr, Eintritt 15 €, 12 € Schüler

Page 1 of 41234»